|
Cold Red Review
Obliveon-Menschkunst.info Translation coming soon
Sehr interessant. Die jungen Briten Niota präsentieren zwei hörenswerte
Appetithäppchen auf ihrer Debütsingle. Auf "Paper Fuse"
rocken sie dabei in radiokompatiblen 3,5 Minuten ähnlich lässig
nach vorne wie Unjust auf ihrem letzten Longplayer, auch die Melodieführung
erinnert an die unterbewerteten Amis, jedoch garnieren Niota den Song
zusätzlich mit Metalcore-typischen Twin-Gitarren. Auch die im Bandinfo
auftauchenden Namen Funeral For A Friend, Poison The Well und Deftones
machen durchaus Sinn. Modernes, angesagtes Zeugs also für die einen,
Emocore für die anderen. Sänger Hugh Harvey verfügt über
ein angenehm angerautes Organ mit Ausstrahlung. Mit einer packenderen
Hookline gäbe es sicher gute Chancen auf Airplay. Auf "Shatter"
geht es ein wenig heftiger und hektischer zur Sache, allerdings wartet
der Song mit dem besseren Refrain auf. Ingesamt Daumen hoch für die
Songs, was die demomäßige Breiproduktion allerdings soll, die
durch das Namedropping von Mike Marsh (Coldplay, U2), der den Mix besorgte,
noch ärgerlicher wird, weiß der Geier. Ein international konkurrenzfähiges
Produkt klingt anders.
|
|
|